Andrea Zucchi

geb.1964 in Mailand, Italien

Der Mailänder Künstler Andrea Zucchi gehört zu einem der aufregendsten italienischen Künstler der heutigen Zeit. Von Kunstkritikern anerkannt und gelobt, ist der Maler für seine Darstellung der „neuen Italienischen Figuration“ in der westlichen Kunst bekannt. Mit einem breiten Spektrum an Stilen, Themen und Techniken, die von der Abstraktion bis zum Realismus gehen, synthetisiert Zucchi verschiedene Traditionen und Genres in seiner Arbeit, durch die er versucht der stereotypischen Darstellungen von Photo-Realismus entgegenzuwirken.

Wie Zucchi selbst erklärt, ist seine künstlerische Suche ganz einzigartig. Inspiriert von Titian, Velázquez, Rembrandt, Manet, Degas und durch die vertieften Beobachtungen und Auseinandersetzungen mit der ägyptischen und etruskischen Kunst, versucht der Künstler, die tiefere Bedeutung eines Bildes, eine Erinnerung oder einen Gedanken zu finden, indem er es „mit etwas anderem, einer anderen Reproduktion, einer Erinnerung, einem Gedanken, verknüpft oder in der einen oder anderen Weise verbindet, sie in der Malerei wiederzubeleben, mit Hilfe der Farben, ihre metaphysischen Grenzen mit geometrischen Linien und Feldern aufzuheben (Sergio Risaliti, Fondation Stelline, Milan). Basierend auf diesen Verknüpfungen schafft er es, faszinierende fantastische Welten in einem Kunstwerk zum Leben zu erwecken und Szenen zu kreieren, die obskure und makabre Erzählungen vermitteln.

Zucchi ist bekannt für seine komplexen Gemälde, in denen er thematisch den Schnittpunkt zwischen kreativer Arbeit, Bewusstsein, Kunstgeschichte, Konsumkultur und Natur erforscht. Zucchis Kunstwerke wurden in verschiedenen international renommierten Museen und Stiftungen ausgestellt wie: PAC – Padiglione d’Arte Contemporanea, Palazzo Reale Museo della Permanente “ (Mailand), MART – Museo di Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto, (Rovereto, Trento), Museo di Cento (Ferrara), Hubei Museum of Art (Wuhan, China).

Im Jahr 2008 hatte Andrea Zucchi eine Einzelausstellung in der „Fondazione Durini“ und im Jahr 2013 eine in der „Fondazione Stelline“ – beide mit Sitz in Mailand und unter der bedeutendsten Kunststiftungen in Italien. Im Jahr 2015 wurden seine Werke in einer Ausstellung der prominenten „Fondazione Sandretto Re Rebaudengo“ in Turin präsentiert: Praestigium – Zeitgenössische Künstler aus Italien „. Andrea Zuchi’s Werke wurden auch in den wichtigsten Biennalen der Welt gezeigt, unter anderem an der Venidig Bienale (56. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia, 2015), an der er im Jahr 2015 mit der Ausstellung „Ursprünge der Zivilisation“ teilnahm.

„Ob ich eine abstrakte Komposition oder einen bildhaften Klecks erschaffe, denke ich reflektierend über die möglichen Kombinationen nach. Mehr als der Fluss des Lebens ist es der Stillstand in den Bildern, der mich fasziniert. Vor allem ist dies der Stillstand einer Welt, die ich noch nicht kenne und die ich gerne zu meiner eigenen Welt machen möchte, indem ich sie in Malerei übersetze“.
Andrea Zucchi

2016
Festival#Animali, MACRO Testaccio, Rom (Italien)
The Silk Road – Zeitgenössische Kunst zwischen Ost und West, Ovo, Neapel (Italien)
Altri Animali, Palazzo Cittadini Stampa, Abbiategraso, Mailand (Italien)
Oltre la Visione, Castello di Milazzo, Messina (Italien)

2015
Ursprünge der Zivilisation, die 56. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia, Pavillon der Arabische Republik Syrien, Insel San Servolo, Venedig (Italien)
Praestigium – Zeitgenössische Künstler aus Italien, Stiftung „Sandretto Re Rebaudengo“, Turin (Italien)
Imago Mundi – Luciano Benetton Sammlung, Giorgio Cini-Stiftung, Insel San Giorgio Maggiore, Venedig (Italien)
Galerie Francesco Zanuso, Mailand (Italien)

2014
Pop up italian show, Hubei Museum of Art, Wuhan (China)

2013
Doppio gioco, Appropriazioni & Astrazioni, Stiftung Stelline, Mailand (Italien)
Superheros 2.0, Villa Bertelli, Forte dei Marmi, Palazzo Leonardi, Pietrasanta, Lucca (Italien)

2012
Apokalips, Grattacielo Pirelli, Mailand (Italien)
Dies irae, Le Gallerie dei Gerosolimitani, Perugia (Italien)

2011
Pavillon Italien, Palazzo Te, Mantua (Italien)
Percorsi riscoperti dell’arte italiana. VAF-Stiftung 1947-2010, MART – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst von Trient und Rovereto, Rovereto (Italien)
Maretti-Preis – Valerio Riva Memorial, III edizione, Zentrum für zeitgenössische Kunst Luigi Pecci, Prato (Italien)

2010
Italienische Portraits, Galerie für zeitgenössische Kunst Aroldo Bonzagni, Cento, Ferrara (Italien)
Stiftung Durini, Mailand (Italien)

2009
Castel Sismondo – Palazzo del Podestà, Rimini (Italien)
Stiftung Bandera per l’Arte, Busto Arsizio, Varese (Italien)
Die Kolonisten, First Gallery, Rom (Italien)

2008
Ratlosigkeit, Stiftung Durini, Mailand (Italien)
Gerüchte, ex Arsenale Borgo Dora, Turin (Italien)

2007
Die neue italienische Figuration. To be continued…, Fabbrica Borroni, Bollate, Mailand (Italien)
Neue Maler der Wirklichkeit, PAC – Contemporary Art Pavillon, Mailand (Italien)
Italienische Kunst, 1968-2007. Gemälde, Palazzo Reale, Mailand (Italien)
Neuer Realismus. 58th Michetti-Preis, Palazzo San Domenico, Francavilla al Mare, Chieti (Italien)

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