geb.1937 in Sickingmühle, Deutschland

Der 1937 in Sickingmühle/Westfalen geborene Maler Alfred Darda erhielt seine Ausbildung an der Werkkunstschule Dortmund, der Folkwangschule Essen und der Kunstakademie München. Nach ersten Erfolgen auf dem Feld der konkreten Malerei, wandte sich der Künstler ab 1973 dem so genannten integralen Denken und Schaffen zu, einer auf Prinzipien des Zen-Buddhismus beruhenden Betrachtungsweise, die fortan seine Arbeit bestimmte. Seine erste Einzelnausstellung veranstaltete die Städtische Galerie im Lenbachhaus 1974 im damaligen Kunstforum. Unter steter Weiterentwicklung seines Ansatzes, gelangte Darda zu einem höchst individuellen, unverwechselbaren Stil und avancierte zu einer der interessantesten Persönlichkeiten auf dem Felde der modernen Kunst. Bis zum Jahre 2012 führte der Maler, zusammen mit seiner Frau, der Malerin Erika Hausdörffer, ein Atelier in der Adalbertstraße in München, anschließend erfolgte der Umzug auf den gemeinsamen Bauernhof im Allgäu, wo das Paar bis heute lebt und arbeitet.


Dardas Werk ist von philosophischen Ansätzen durchdrungen. Malerei ist für ihn Dialog mit dem Dinglichen, Kreativität ein ganzheitliches, dem Menschen essentiell zu eigenes Prinzip, Kunstausübung gleichbedeutend mit Lebenskunst. Die Persönlichkeit in Einklang mit Natur und Umwelt zu bringen, sieht er als wesentliche Voraussetzung für einen unbelasteten Schaffensprozess. Ausgehend von Fundstücken unterschiedlichster Art und Herkunft, erforscht der Maler die strukturellen Eigenschaften von Materie und bezieht daraus die Grundlagen für vielfältige Gestaltungsideen.


Den Gesetzen des Kunstmarktes und den damit verbundenen Abhängigkeiten hat sich Alfred Darda nie unterworfen. Dennoch fanden seine Arbeiten weitreichende Anerkennung und Verbreitung, was durch Ankäufe renommierter Institutionen belegt wird: Staatliche Grafische Sammlung, München; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München; Bayerische Staatsgemäldesammlung, München, Deutscher Bundestag, Bayerische Beamtenversicherung, Münchner Rückversicherung, u.a. In Einzel- und Gruppenausstellungen werden seine Werke regelmäßig der Öffentlichkeit präsentiert. Im Jahre 1982 erhielt Alfred Darda den begehrten Seerosenpreis, der an verdiente Künstler aus dem Münchner Raum vergeben wird.

2016 
Schloß Lautrach

2010  
Kunstverein Bad Aibling

2004 
Goethe-Institut, München

1999 
Galerie Méautis, München

1995 
Galerie Casa, Lüneburg

1995 
Galerieverein Reutte, Österreich

1990  
Galerie „ An der hohen Schule“, Ingolstadt

1985  
Kunstverein Emmerich

1982 
Künstlerhaus, Mainz

1980  
BAT-Galerie , Bayreuth

1977 
Galerie Mensch, Hamburg

1975 
Galerie Witkowska, Brüssel

1974 
Städt. Galerie im Lenbachhaus, München

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