geb.1972 in Neapel, Italien

Attilio Michele Varricchio absolvierte das Studium der Medizin an der Universität Neapel und spezialisierte sich auf Augenchirurgie. Inspiriert von der Perfektion der Geometrie und der Farben seiner Heimatstadt Neapel, widmete sich Varricchio, nach Ende seiner ärztlichen Ausbildung, gänzlich der Kunst. Die klassische medizinische Ausbildung bietet dem Künstler einen einzigartigen Einblick in die Art, wie wir Formen, Farben und Dimensionen visualisieren und wahrnehmen. Dieses Wissen setzt Varicchio gekonnt in seinem Werk ein, um die geometrischen Formen und die Gesetze der Physik spielerisch zu manipulieren.

Ausgehend von den künstlerischen Grundsätzen der “Madí“ Bewegung, entwickelt Varrichio Konzeptarbeiten, in denen er seine Visionen für die gesellschaftliche Entwicklung darlegt. Die Werke, die dann auf der Grundlage dieser Ideen entstehen, sind eine perfekte Darstellung der Grundsätze der Madí-Gruppe, welche die Verwendung von Formen und Farben in einer streng ungegenständlichen Ausdrucksweise umschreibt, um nicht-figurative Kunst zu schaffen. Der Begriff “Madí“ entstand 1946, in einer Phase der intellektuellen Auseinandersetzung zwischen einzelnen Mitgliedern der argentinischen Avantgarde, und sollte dazu dienen, die künstlerische Praxis dieser Gruppe von derjenigen der Künstler der geometrischen Abstraktion um den Künstler Tomás Maldonado (geb. 1922) zu unterscheiden. Zu den Mitgliedern des „Movimiento de Arte Madí“ zählten unter anderem Martin Blaszko, Alfredo Hlito, Gyula Kosice, Tomás Maldonado, Lidy Prati, Carmelo Arden Quin und Rhod Rothfuss.
Mehrere Werke von Varricchio sind in Dauerausstellungen im Museum für Geometrische und Madí Kunst in Dallas, USA und im MAUI, Museo Moderna Unita ‚d’Italia in Teano ausgestellt. Attilio M. Varricchio wurde eingeladen, in prestigeträchtigen Kunsträumen, wie dem MADRE, dem „Museo d’Arte Contemporanea Donna Regina“, also dem Museum für zeitgenössische Kunst, Neapel und dem Museum Castello Maschio Angioino, Neapel, sowie auf der Biennale in Florenz auszustellen.

2015
Galerie ESSEARTE, Neapel

2012
Fine Art Asia, Hong Hong

2009
Biennale Florenz
Museum Castello Maschio Angioino, Neapel
MADRE, Museum für zeitgenössische DonnaREgina
Museum für Geometrische und “Madí“ Kunst in Dallas, USA

2008
Biennale Italia, Caserta
Galerie Monteoliveto, Neapel

2006
Palazzo Mondadori, Venedig
MAUI Museo Arte moderna Unita’ d’Italia, Teano CE

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