Urs Bachsteffel

geb.1958 in Oberpfalz, Deutschland

Das malerische Werk der 1958 in der Oberpfalz geborenen und heute in München lebenden Malerin Urs Bachsteffel zeigt eine bis zur Entgrenzung empirisch vorangetriebenen Weiterentwicklung des klassischen Akts. Der Strich der Aktzeichnung entwickelt ein Eigenleben: er wandert über den Malgrund, definiert einzelne Elemente und lässt immer wieder auch Buchstaben erscheinen. Die Volumina des menschlichen Körpers haben sich in Bachsteffels Werk über mehrere Jahre hinweg von der Kontur gelöst und schaffen nun als verschwommene ungegenständliche Schichtmalerei Impressionen physischer und auch psychischer Präsenz.

Ein ganz wichtiger Beitrag in Urs Bachsteffel Entwicklung stell das sog. „Sudeln“ dar. Es ist ein absichtsloses Zeichnen mit einer Hand, beiden Händen, rechts, links, mit dem Stift auf Papier, um an unbewusste Strukturen im Inneren zu gelangen. Ihre Werke versteht die Künstlerin als persönliches Schreiben. Unterschiedliche Elemente werden im Bild auf subjektive, gefühlsgeleitete Weise miteinander verschränkt. Dies setzt Bachsteffel konsequenter Weise auch in der Kombination von Materialien wie Acryl, Aquarell und Kreide fort.

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